bauplanung sachsen anhalt

Individuelle Bauplanung mit Massivhaus-ZentrumDer Wunsch, ein Eigenheim zu bauen, ist natürlich auch davon geprägt, eigene Wohnvorstellungen zu verwirklichen. Typenhäuser können Anregungen bieten, individuelle Lebensräume bieten sie nicht. Deshalb können Sie bei uns jedes Haus kostenlos umplanen lassen.

Wer den Hausbau plant, hat Visionen und oft auch Vorstellungen, wie er wohnen will. Kein Problem für uns, denn unsere Architekten erarbeiten eine exakt auf Ihre Bedürfnisse ausgerichtete Raumaufteilung.
Gerade in der heutigen Zeit muss bei der Planung auf die Wirtschaftlichkeit des Gebäudes geachtet werden. Ein idealer Grundriss besticht durch eine optimale Ausnutzung der Grundfläche und die effektive Planung von Nutzflächen. Neben dem zeitgemäßen Design müssen auch Konzepte zur Kostenoptimierung entwickelt werden.

Grundlagenermittlung / Entwurfsplanung

Um Ihnen ein persönliches Eigenheim planen zu können, müssen unsere Architekten Ihre Ziele kennen. In einem persönlichen Beratungsgespräch werden wir also zunächst Ihre Wünsche, Ihre Lebensplanung und die mit dem Hausbau verbundenen Ziele in Erfahrung bringen. Je mehr wir von Ihnen wissen, umso besser lassen sich Ihre Wünsche auch umsetzen.  Im Rahmen der Entwurfsplanung, wie die erste Planungsphase genannt wird, werden Ihre funktionellen und ästhetischen Ansprüche in ein Projekt umgesetzt.
Innerhalb der Entwurfsplanung werden wir definieren, welche Baustoffe beim Hausbau eingesetzt werden sollen. Bei einem Massivhaus haben Sie bei uns die Wahl zwischen den Baustoffen Ziegel, Kalksandstein und Porenbeton. Je nachdem, ob Sie ein Haus nach den Vorgaben der Energieeinsparverordnung oder ein Effizienzhaus bauen wollen, wird ausgelotet, welche Dämmung und welches Heizungssystem zum Einsatz kommt.

Planung für Bauantrag und Ausführung

Ist die Grundlagenermittlung / Entwurfsplanung abgeschlossen, bilden diese Unterlagen und Daten die Basis für die Kostenermittlung und den Bauantrag. Für den Bauantrag berücksichtigt der Architekt natürlich auch die Besonderheiten Ihres Grundstücks und prüft vorab die Vorgaben des Bauamtes. Selbstverständlich gehören auch die statischen und energetischen Berechnungen, die Ausführungspläne und eine Baugrunduntersuchung zum Leistungsumfang der Bauplanung.

Hinweis: Ausführliche Informationen über die Leistungen unserer Architekten und Ingenieure finden Sie auf www.massivhaus-zentrum.de/bauplanung.php

Die Landesbauordnung in Sachsen-Anhalt

Die Landesbauordnung ist im jeweiligen deutschen Bundesland ein wichtiger Bestandteil des öffentlichen Baurechts. Aufgrund eines Rechtsgutachtens des BVerfG liegt die Zuständigkeit für das Bauordnungsrecht bei den einzelnen Bundesländern.  Bauen wird in Sachsen-Anhalt in naher Zukunft einfacher werden. Eine neue Nachricht der Landesbauordnung und der Zustimmung der Landesregierung sorgt dafür, dass neue rechtliche Rahmenbedingungen geschaffen werden können. Sachsen-Anhalt bekommt eine neue Landesbauordnung. Viele bekannte behördliche Genehmigungen sollen nunmehr wegfallen. So zum Beispiel die Installation von Solaranlagen. Dies war eines der wichtigsten Gesetzesvorhaben, das auf den Weg gebracht wurde. Die Novellierung der neuen Bauordnung des Bundeslandes Sachsen-Anhalt ist ein kompliziertes Vorhaben. Diese orientierte sich seit 2012 an der Musterbauordnung und Empfehlung der Bauministerkonferenz. Parallel sind alle bisherigen Analyse- und Bewertungserkenntnisse der Landesbauordnung Sachsen-Anhalt mit eingeflossen. Sofort war klar, dass sich die bestehenden Bestimmungen der Bauordnung Sachsen-Anhalt prinzipiell bewährt haben. Dreißig Kammern, Institutionen und Verbände waren vom Ministerium für Landesentwicklung und Verkehr mit der Erarbeitung des vorliegenden Entwurfs beauftragt worden.

Neben der Anpassung an das europäische Recht ergeben sich folgende Regeländerungen:

  1. In Hinsicht auf erneuerbare Energien und die Energieeinsparung werden Regelungen beabsichtigt, dass Solaranlagen, Wärmedämmungen, Abstandsflächen zum Gebäude etc. zulässig sind.
  2. Solaranlagen sind an und auf dem Dach bzw. ebenso an Außenwandflächen anzubringen.
  3. Es sind keine speziellen Baugenehmigungsverfahren mehr notwendig.
  4. Die Barrierefreiheit hat nunmehr hohe Priorität.
  5. Gebäude mit mehr als zwei Wohnungen müssen barrierefrei sein.
  6. Ferner müssen ebenso erforderliche Kinderspielplätze barrierefrei erreichbar sein.
  7. Weiterhin soll die Barrierefreiheit in öffentlichen Gebäuden auch für die allgemeinen Benutzer (Studenten, Schüler etc.) erreicht werden.
  8. Baugenehmigungsverfahren sind auf jeden Fall vonnöten, wenn im Gebäude mehr als acht pflegebedürftige, behinderte oder anderweitig eingeschränkte Menschen betreut werden müssen.
  9. Die Beurteilung bezüglich des Gefahrenpotentials obliegt der Bauaufsichtsbehörde.
  10. Darüber hinaus sind Eigentümer verpflichtet, Rauchwarnmelder einzubauen; für gehörlose Menschen auch mit optischen Signalen.
  11. Wegfall der Nachweispflicht des Wärmeschutzes, da der Energieausweis bereits alle wichtigen Angaben enthält.
  12. Neue Satzungen für Fahrradabstellplätze.
  13. Anpassung der Bauordnungs- und Bauplanungsrechte.
  14. Konkretisierung der Brandschutzmaßnahmen, Solaranlagen und Dämmstoffe.

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